Mountain Oil and Gas

Mountain Oil and GasMountain Oil and GasMountain Oil and Gas

Mountain Oil and Gas

Mountain Oil and GasMountain Oil and GasMountain Oil and Gas
  • DE - Start
  • DE - Nachrichten
  • ENG - Home
  • ENG - News
  • Mehr
    • DE - Start
    • DE - Nachrichten
    • ENG - Home
    • ENG - News
  • DE - Start
  • DE - Nachrichten
  • ENG - Home
  • ENG - News

Aktuelle Nachrichten im Öl- und Gasbereich

Iran kassiert 2 Millionen Dollar Schutzgeld pro Schiff für Durchfahrt

Der Iran verlangt inzwischen 2 Millionen Dollar für die Durchfahrt durch  die Straße von Hormus, und einige Schiffe haben schon bezahlt. 


Man kann es Schutzgeld nennen. Oder könnte auch Maut oder Gebühr dazu sagen,  oder auch Erpressung. Der Iran verlangt pro Durchfahrt durch die Straße  von Hormus 2 Millionen Dollar, und offenbar haben Schiffseigner diese  Summe bereits gezahlt. Nach Angaben mit der Angelegenheit vertrauter  Personen werden auf Ad-hoc-Basis Zahlungen von bis zu 2 Millionen Dollar  pro Fahrt gefordert, so Bloomberg News. Damit entsteht faktisch eine  informelle Maut für die Wasserstraße. Einige Schiffe haben dem Vernehmen  nach die Gebühren bereits entrichtet, wobei unklar ist, über welchen  Mechanismus die Zahlungen abgewickelt wurden und in welcher Währung. 


Ein systematisches Vorgehen ist bislang nicht erkennbar. Die Zahlungen  verdeutlichen den Einfluss des Iran auf die Straße von Hormus, durch die  täglich rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasaufkommens sowie  große Mengen an Lebensmitteln, Metallen und anderen Gütern transportiert  werden. Den Angaben zufolge werden die Zahlungen diskret abgewickelt.  Es mangelt an Transparenz und es herrscht Ungewissheit. Seit Beginn des  Kriegs hat nur eine geringe Zahl von Schiffen die Wasserstraße passiert,  darunter überwiegend Schiffe mit Verbindungen zum Iran. 


Indien, das vier Schiffe mit Flüssiggas durch die Straße von Hormus aus  dem Persischen Golf geleitet hat, erklärte am Dienstag, internationales  Recht garantiere die “Freiheit der Navigation” durch die Meerenge, und  niemand dürfe Gebühren für deren Nutzung erheben. Das iranische  Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bloomberg-Anfrage um  Stellungnahme, wobei staatlich verhängte Einschränkungen für  Telekommunikation und Internet den Zugang erschweren. 


Während der Iran die Gebühren derzeit fallweise verlangt, gibt es laut  einer mit der Angelegenheit vertrauten Person Überlegungen, diese im  Rahmen einer umfassenderen Nachkriegsregelung zu formalisieren. In der  vergangenen Woche erklärte ein iranischer Abgeordneter, das Parlament  arbeite an einem Vorschlag, der Staaten verpflichten würde, für die  Nutzung der Straße von Hormus als sichere Schifffahrtsroute zu zahlen. 


 Für arabische Ölproduzenten am Golf ist selbst eine informelle Maut  dem Vernehmen nach inakzeptabel, da sie Fragen der Souveränität, der  Signalwirkung und einer möglichen Instrumentalisierung einer zentralen  Handelsroute für ihre Energieexporte aufwirft.

FMW/Bloomberg

Noch 6 Tage bis LNG-Stopp: Die letzten Tanker sind unterwegs

Innerhalb der nächsten sechs Tage sollen diese Schiffe ihre Zielhäfen  erreichen und das transportierte Flüssigerdgas (LNG) entladen. Die  Auswirkungen der Blockade sind also bisher nicht in voller Härte zu  spüren, sondern erst danach. Vor allem Asien wird die Export-Engpässe im  Anschluss deutlich merken. Laut der „Financial Times“, die sich auf  eine Analyse der Schiffsgesellschaft Affinity beruft, sind noch sechs  LNG-Tanker auf dem Weg nach Europa. Einer fährt Richtung Asien. Für  Haushalte in Deutschland heißt das: Gas könnte im nächsten Winter wieder deutlich teurer werden. Vor allem für Neukunden. Die letzten LNG-Tanker aus der Golfregion laufen bald in ihre Zielhäfen  ein. Danach drohen Engpässe. So können Verbraucher ihre Heizkosten  absichern. 


 Das Wichtigste in Kürze: 

  • Die Blockade der Straße von Hormus bremst LNG-Lieferungen aus dem Persischen Golf aus.
  • Asien konkurriert stärker mit Europa um knappe Gasladungen.
  • Das kann die Füllung der Gasspeicher verteuern – und später Ihre Heizkosten.
  • Wer jetzt Gaspreise vergleicht und einen Tarif mit Preisgarantie abschließt, kann Geld sparen.

Die  asiatischen Länder sind schon hektisch dabei, entweder den Spotmarkt  aufzukaufen oder alternative Energiequellen hochzufahren. Deutschland  und Europa sind zwar nicht so stark betroffen, bekommen aber mit Blick  auf den kommenden Winter eigene Probleme.


Kein LNG mehr aus dem Golf – so trifft die Blockade Deutschland


Dafür  gibt es zwei Gründe. Erstens hat Deutschland ohnehin mehr Gas aus  Norwegen und den Arabischen Staaten bezogen. Zweitens hat der Frühling  begonnen und die Verbraucher heizen entsprechend weniger. Der Gasbedarf  sinkt.


Allerdings gibt es auch zwei Probleme. Die asiatischen Länder treten zunehmend in direkten Wettbewerb mit Europa. Es kam bereits vor, dass Asien bestimmte LNG-Ladungen aufgekauft hat, obwohl diese bereits auf dem Weg nach Europa waren. Die Tankschiffe haben dann kurzfristig den Kurs geändert. 


Füllstandsvorgaben als Hindernis – Gas wird teurer


Das zweite Problem ist das Füllen der Gasspeicher für den Winter 2026/2027.  Üblicherweise ist es so, dass die Händler die billigen Gaspreise im  Sommer ausnutzen, um kräftig einzukaufen. Im Winter wäre darum immer  genügend Gas in Europas Speichern. Das funktioniert durch die  Füllstands-Vorgaben nicht mehr.


Katar-Lieferungen abgewürgt: Warum Amerika Europas wichtigster Gaslieferant werden könnte

Der Iran-Konflikt hat die Gaslieferungen aus Katar abgewürgt und die Großhandelspreise in die Höhe getrieben – und rückt damit Amerika als erweiterter Energieretter für Europa ins Blickfeld. 


Amerikas Erdgasvorkommen beziffert der Ölkonzern BP in einer statistischen Übersicht auf 12,6 Billionen Kubikmeter. 

Gas vom Persischen Golf spiele für die deutsche Versorgung keine wesentliche Rolle;  LNG beziehe man vor allem aus den USA. Den Großteil des Erdgases  liefert Norwegen per Pipeline, ergänzt durch Lieferungen über die Niederlande und Belgien. Etwa zehn Prozent der Importe kommen über die  neuen LNG-Terminals an der Nord- und Ostseeküste ins Land und da besteht noch Potential dies auszubauen.


Und genau hier setzt die Utah Oil and Gas Company mit Ihren Kooperationspartnern an, um die vorhandenen Ressourcen im Mittleren Westen der USA für Europa mittelfristig mit vertraglichen Lieferungen eine Energiesicherheit und Stabilität zu geben.

Diesel-Tanker ändern ihre Route auf dem Weg nach Europa

Drei Diesel-Tanker sind im Atlantik umgekehrt und steuern nun auf das  afrikanische Festland zu. Steigende Ölpreise führen zu solchen Manövern.  Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. 


Aufgrund der gestiegenen Energiepreise wechseln mit Öl und Gas beladene Tanker auf ihrem Weg immer wieder ihre Ziele. Europa konkurriert dabei vor allem mit den asiatischen Ländern. Drei mit  Diesel beladene Öltanker, die auf dem Weg nach Europa waren, wechselten  am Montag im Atlantik ihre Route.


Nach  Angaben von Vortexa und Schiffstracking-Daten, die Bloomberg  ausgewertet hat, tankten die Schiffe „Aliai“, „Minerva Vaso“ und „Grand  Ace6“ in den vergangenen Wochen in den USA Diesel. Alle drei waren auf  dem Weg nach Europa – die letzten beiden mit Kurs auf Amsterdam, die  „Aliai“ in Richtung Gibraltar.


Mittlerweile  haben alle Schiffe im Atlantik ihren Kurs geändert: Die „Grand Ace6“  steuert nun Lomé im westafrikanischen Togo an, während die anderen  beiden Schiffe sich in Richtung Südafrika bewegen. Die Häfen sind dafür  bekannt, dass Tanker auf dem Weg nach Asien dort einen Zwischenstopp einlegen.


Sowohl Europa als auch Asien sind bei Treibstoffen auf Importe  angewiesen. Europa produziert nur einen Teil des benötigten Treibstoffs  in Raffinerien selbst.


Auch bei Rohöl wird Europa zu einem großen Teil aus Norwegen und den USA  beliefert. Doch da die asiatischen Länder normalerweise einen großen  Teil der Energie aus den Golfstaaten importieren, gerät Europa nun in  direkte Konkurrenz um die verbliebenen Lieferungen. 


Europa konkurriert mit Asien um Gas


Der Vorfall ist nicht der erste seiner Art. Bereits Anfang März war ein Gasfrachter, der sich auf dem Weg nach Europa befand, nach  Asien umdirigiert worden. Da es kriegsbedingt deutlich weniger Gas am  Weltmarkt zu kaufen gibt, konkurriert Europa mit Asien um die  verbleibenden Mengen. China etwa hat zuletzt 30 Prozent seines Gases aus  Katar erhalten.


Typischerweise klärten Händler, wohin sie lieferten, bevor das Schiff  losfahre, sagte Walter Boltz, Berater der Anwaltskanzlei Baker McKenzie.  „Aber wenn ein Importeur dringend Gas braucht, werden auch Schiffe  kontaktiert, die bereits unterwegs sind. Dann wird geklärt, ob der  ursprüngliche oder der neue Kunde mehr zahlt, und dann kann es sein,  dass das Schiff seine Route ändert.“ 


Nach Einschätzung von Experten dürfte bei dem Vorfall Anfang März ein  Kunde aus Asien mehr Geld als der ursprüngliche Abnehmer aus Europa  geboten haben. Zwar kosten Lieferungen über größere Strecken mehr. Aber  je höher der Gaspreis   ist, desto weniger fallen Transportkosten ins Gewicht. 


In einigen asiatischen Ländern dürfte zudem der Druck besonders hoch  sein, viel für Gasimporte zu bezahlen. Boltz sagt: „Einige Länder in  Asien können ohne Gaslieferungen ihre Elektrizitätsversorgung nicht  aufrechterhalten. Außerdem haben sie keine großen Gasspeicher. Diese  Länder kaufen um jeden Preis Gas.“ 

Bundeswirtschaftsministerin Reiche fordert langfristige Verträge für die Gasbranche

Um die Gasversorgung zu sichern und Deutschland wettbewerbsfähiger zu  machen, setzt die Bundeswirtschaftsministerin neben langen  Vertragslaufzeiten auch auf möglichst viele Lieferanten.


Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will die Gasversorgung Deutschlands mit langlaufenden Lieferverträgen  absichern. Es brauche mehr Abschlüsse mit möglichst vielen Lieferanten,  sagte die CDU-Politikerin am Montag in Berlin, um „die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa zu erhöhen“. 


Der verstaatlichte Gasversorger Sefe werde eine Ausschreibung für  Flüssiggaslieferungen (LNG) in den Jahren 2027 bis 2036 ankündigen.  Diese Lieferungen sollten vor allem nach Deutschland, Frankreich, die  Niederlande und Belgien gehen und seien nicht für Ziele außerhalb  Europas bestimmt. Aber genau hier liegt der Knackpunkt. Es gibt nicht ausreichend Erdgasproduzenten in Europa, die diese Mangen zur Verfügung stellen können. 


Die  Ausschreibung richte sich sowohl an LNG-Produzenten als auch an  Marktakteure und werde bereits am Dienstag starten, kündigte Sefe an.  „Mit diesem LNG-Tender wollen wir gezielt Marktteilnehmer ansprechen, um  Lieferunterbrechungen im Nahen Osten abzufedern und die  Versorgungssicherheit Europas zu stärken“, sagte Frédéric Barnaud, CCO  von Sefe.

Wirtschaftsministerin  Reiche erklärte zudem, der Energiekonzern VNG aus Leipzig werde mehr  Gaslieferungen aus Algerien beziehen als bisher geplant.

Ölpreis könnte noch einmal um fast 50 Prozent steigen

Das Barrel Öl hat sich im März von 75 auf 115 Dollar verteuert – und es  könnte noch schlimmer kommen. Denn seit die Huthis in den Irankrieg  eingreifen, ist eine wichtige Transportroute bedroht.


Der  Monat März ist zu Ende, und die Bilanz am Ölmarkt ist bitter:  Der Rohstoff dürfte sich im März um fast 50 Prozent verteuert haben.  Allein am Montag legte der Preis der Rohölsorte Brent   zeitweise um rund drei Prozent auf 115 US-Dollar   pro Barrel zu.

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran geht nun in die fünfte Woche, doch noch immer ist kein Ende der Ölkrise in Sicht. Analysten warnen, der Preis könne weiter steigen und neue Rekorde  erreichen. Denn nun gerät auch eine wichtige Ausweichroute für  saudisches Öl in Gefahr.

Copyright © 2026 Mountain Oil and Gas – Alle Rechte vorbehalten.

Unterstützt von

Diese Website verwendet Cookies.

Wir setzen Cookies ein, um den Website-Traffic zu analysieren und dein Nutzererlebnis für diese Website zu optimieren. Wenn du Cookies akzeptierst, werden deine Daten mit denen anderer Nutzer zusammengeführt.

AblehnenAnnehmen